Strategisch mobil: Der Fuhrpark der Zukunft

Shownotes

In dieser Folge von „Was uns bewegt“ spricht Host Wolfgang Schulz, Leiter Vertrieb Großkunden im Markt Deutschland bei BMW, mit Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbands Betriebliche Mobilität e. V., über den Wandel vom klassischen Fuhrparkmanagement zum strategischen Mobilitätsmanagement. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen Mobilität künftig ganzheitlich planen können: von Antriebsstrategien und Einsatzprofilen über Total Cost of Ownership und Ladeinfrastruktur bis hin zu Nachhaltigkeit, politischen Rahmenbedingungen, Künstlicher Intelligenz und der Rolle des Dienstwagens in der Zukunft. In unserer nächsten Folge geht es um die Transformation des Stammwerks in München im laufenden Betrieb. Die Folge mit Dr. Peter Weber als Gast erscheint am 9. Oktober.

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Mehr Informationen zum Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V.: https://mobilitaetsverband.de/

Mehr Informationen zu „Was uns bewegt“ gibt es auf der Homepage: https://www.bmw.de/was-uns-bewegt

Transkript anzeigen

00:00:00: Die Regeln, die heute gelten für den klassischen Verbrennervorpark funktionieren bei Elektromobilität nur zum Teil.

00:00:17: Ja und was auch eine ganz spannende Sache ist man guckt auf Lesengraten oder Anschaffungskosten nicht auf Gesamtkosten was halt auch ganz hilfreich wäre wenn man das tut.

00:00:30: Das heißt da genau hingucken bringt viele Potenzial.

00:00:36: Was uns bewegt der BMW Business Class Podcast.

00:00:49: Willkommen zu einer neuen Folge von Was uns bewegt, dem Business Class Podcast von BMW.

00:00:55: Ich bin Wolfgang Schulz, leider vertrieb Großkunden im Markt Deutschland bei BMW.

00:01:01: Die Mobität von daneben befindet sich im größten Wandel seit Jahrzehnten.

00:01:06: Elektrifizierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeitsziele und veränderter Wartungen der Mitarbeitenden stellen Vorparkverantwortliche vor neun Herausforderungen.

00:01:17: Gleichzeitig müssen aber auch Unternehmen wirtschaftlich handeln, Kosten im Blick behalten und attraktive Mobilitätsangebote schaffen.

00:01:26: Doch wie sieht der Vorpark der Zukunft tatsächlich aus?

00:01:30: Welche Rolle spielt der klassische Dienstwaren künftig?

00:01:34: Wie entwickeln sich die Antriebstechnologien?

00:01:37: Und welche Strategien helfen und nehmen dabei, die richtige Balance zwischen Nachhaltigkeit, Nutzakzeptanz?

00:01:46: Darüber sprechen wir heute mit einem der profiliertesten Experten für Betriebliche Mobilität in Deutschland, Herr Axel Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Betrieblichen Mobilität

00:01:57: e.V.,

00:01:59: und Sprecher der FMFE Fleet and Mobility Management Federation Europe.

00:02:06: Herzlich willkommen, Herr Schäfers!

00:02:07: Hallo Herr Schulz, danke für die Einladung, ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen.

00:02:11: Ja Herr Schäfer, lass uns natürlich mal einsteigen in das Thema betriebliche Mobilität.

00:02:16: Mal Blick nach hinten wie hat sich denn verändert in den vergangenen fünf Jahren und wo sind die stärksten Änderungen?

00:02:26: Es sind immense Veränderungen im Gange.

00:02:30: Das ist wirklich sehr interessant.

00:02:31: Danke für die Frage.

00:02:33: Früher kann man eigentlich vereintwas sagen hat man Vorparks vor allem verwaltet.

00:02:38: Heute geht es immer mehr darum, bedrückliche Mobilitätsstrategie zu planen und zu steuern.

00:02:44: Das ist ein viel komplexeres Gebiet geworden.

00:02:47: das heißt wir fangen heute nicht beim Fahrzeug an sich an sondern bei Mobilitätersbedarf.

00:02:53: wenn man das genau anguckt ist es ihnen so dass diese von überwiegend von operativen Beschaffung und Verwaltungsaufgaben geprägte Funktion heute so zwar noch vorhanden ist, es gibt keine Einheitlichkeit.

00:03:06: Wir haben super inhomogene Strukturen bei Kunden.

00:03:10: das können Sie aus der Erfahrung selbst bestätigen.

00:03:12: wie sind Dinge organisiert?

00:03:14: Wer ist für was zuständig?

00:03:16: Aber da sind gewaltige Veränderungen passiert.

00:03:19: Unternehmensgrößen abhängig zum Teil und auch abhängiger zum Teil.

00:03:23: Das ist bei der Frage, was macht ein Unternehmen?

00:03:26: Denn da gibt es ja auch keine Einheitlichkeit.

00:03:28: Vorparks haben eine Gemeinsamkeit.

00:03:30: BKW haben Tuer Räder, zumindest auf der Straße allermeistens.

00:03:33: Meistens noch einen Ersatzrad oder einen Er Satzreifen im Kofferraum aber ist ja heute nicht mehr überall.

00:03:40: Heute haben wir dann die Pannkits häufig und lassen das Ersatzerad gleich weg.

00:03:46: Ganz spannend ist natürlich in dem Zusammenhang, dass eben so Themen wie Elektrifizierung, Kostenentwicklung im Moment ganz im Fokus stehen.

00:03:56: Die Nachhaltigkeitsanforderungen aber auch Veränderungen bei Mobilitätsbedürfnissen und was ich spannend finde abschließend vielleicht um die Frage abzurunden dass mit den Veränderungen eben auch die komplex sind, also da geht es nicht um einzelne Antriebsarten mehr.

00:04:14: Da geht's einfach um eine viel komplexere Entscheidungsfindung und betriebliche Mitarbeiter-Mobilität geht halt auch weit über den klassischen Dienstwagen oder Firmenwagen hinaus.

00:04:26: viele Unternehmen befassen sich mit der Gesamtmobilität der Mitarbeiter.

00:04:30: wie kommen diese Arbeiter nach Hause?

00:04:32: weil das eh im Rahmen der Nachhaltigkeitsüberlegungen auch ne Rolle spielt.

00:04:36: Absolut, lass uns Herr Schäfer vielleicht in das Thema nochmal ein bisschen tiefer einsteigen.

00:04:41: Was unentscheidet denn aus Ihrer Sicht modernes Mobilitätsmanagement vom klassischen Vorpark-Management und bedingt natürlich auch an das Rollenverständnis der Verantwortlichen diesen Bereich von Managen?

00:04:57: Ja, das ist eine sehr interessante Frage, die wird mir auch sehr oft gestellt.

00:05:01: Wieso redet ihr von Mobilität manchmal?

00:05:03: Wir machen doch Vorpark!

00:05:05: Das ist so ein bisschen eine wissenschaftliche Entwicklung.

00:05:09: Mobilitätsmanagement ist ja Überbegriff, so vor Park ist der bedeutendste Teil des Mobilität in Unternehmen und damit auch der wichtigste Teil das Mobilitätersmanagement.

00:05:21: es geht aber heute noch weiter wie ihr sagt.

00:05:23: Es geht einfach um die Frage Wie kommen Beschäftigte sinnvoll ans Ziel?

00:05:28: Und wie kann man die erforderlichen Mobilität sinnvoll gestalten?

00:05:32: Weil man Mobilität heute verantwortet vorallem nicht nur Autos, kosten Energiedaten.

00:05:38: Sondern wir haben auch so Stichworte wie Arbeitgeberattraktivität, Pendlermobilität.

00:05:43: Wir reden heute von Mobilitätsbudgets.

00:05:46: Wir reden heut von kombinierten Mobilitätersmitteln Einbindung von ÖPNV wo möglich und sinnvoll.

00:05:54: das ist zwar oft mit berechtigter Kritik zu verbinden aber gehört eben in vielen Fällen auch dazu.

00:06:00: Das heißt, die Entscheidung wie Mobilität gestaltet wird hängt eben vom Anlass ab.

00:06:06: Also was ist erforderlich und von der Nutzergruppe?

00:06:09: Und geht ein bisschen weg von dem ja vielleicht gewohnt ich bekomme alle drei Jahre ein Auto weil das war schon immer so soll man versucht einfach zu überlegen Wie kann man das gesamte Mobilitäts Thema gestalten um es eben attraktiv für Mitarbeitende günstig und sinnvoll fürs Unternehmen und nachhaltig zugestellt.

00:06:31: Wir brauchen immer drei Komponenten.

00:06:32: dieses nur Öko, das funktioniert nie.

00:06:36: Es ist Ökologie ist heute wichtig aber Ökologie die sich nicht auf sie drechnet für ein Unternehmen wird auch nicht funktionieren.

00:06:45: Man darf halt nicht, also was einer unserer wissenschaftlichen Beiräte Professor Krothemeyer hat das neulich mal so schön gesagt in der Runde.

00:06:53: Er hat gesagt es ist schön dass es bei uns im Verband kein Automobil-Bashing gibt und ich habe dann gesagt es wäre noch mehr schöner.

00:07:00: Wieso auch?

00:07:01: Also hier sind keine Aktivisten.

00:07:03: wir müssen die aus den gegebenen Mitteln die optimale Gestaltung machen und eine Entwicklung im Auge halten, die tatsächlich Insulachhaltigkeit geht.

00:07:12: Die Rolle, ganz kurz noch, die Rolle das verantwortlichen ändert sich natürlich dass er heute eine ganz andere Houseback drum braucht und auch ne ganz andere Funktion im Unternehmen einnehmen kann wenn der wenn die Aufgabe ernst genommen wird.

00:07:31: wir bilden inzwischen zertifizierte Mobilitätsmanagerinnen aus nicht mehr nur Vorpark-Managern

00:07:38: Absolut, ich sage mal.

00:07:39: Das ist auch verbunden mit den aktuellen geopolitischen Einflüssen, Transnommationsprozesse innerhalb der kompletten Wirtschaft in Deutschland.

00:07:52: Wie ist Ihre Sicht auf das Thema Dienstwagen?

00:07:55: Ich würde das differenzieren.

00:07:56: Dienstwagen ist im Premiumbereich, wo wir vom User-Chooser ausgehen.

00:08:02: Wie wird denn die Rolle des Dienstwagens dazukünftig sein bei Unternehmen?

00:08:10: Wir gehen sehr stark davon aus, natürlich wird es Dienstwagenangebote immer oder weiterhin geben.

00:08:19: Inwieweit die sich verändern das müssen wir eben sehen.

00:08:22: Es wird zumindest auch Kombinationen und Angebote geben Dinge zu kombinieren.

00:08:28: man kann das nie über einen Kampf lernen.

00:08:29: es gibt einfach regionale Gegebenheiten.

00:08:32: also ich sage mal als Beispiel wenn ich in Berlin lebe Und da mit dem Auto fahren will, würde ich wahrscheinlich auf Dauer durchdrehen.

00:08:40: Da ist es mir vielleicht lieber, ich nutze einen Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel die dort auch gut vorhanden sind.

00:08:47: Das schließt aber nicht aus dass Menschen trotzdem Fahrzeuge haben und brauchen während ich halt auch Generationen bedingt Veränderungen habe.

00:08:56: Das heißt, das Interesse an Autos ist nicht überall gleich ausgeweigt.

00:09:00: Es ist aber gänzlich falsch zu glauben die junge Generation möchte keine Autos ganz im Gegenteil.

00:09:06: Wir haben in dem Mobility Survey, dass wir letztes Jahr gemacht haben und dieses Jahr wiederholen, da haben wir etliche Tausende Menschen befragt wie sie ihre Mobilität sehen und gestalten, wie sie sich das vorstellen können dass man das nicht pauschal sagen kann.

00:09:24: So, was aber sicher sein wird, dass Immobilität der wichtigste Baustein sein wird auch in Zukunft – auch wenn wir da einen fürchterlichen Schlingerkurs fahren den wir nicht glücklich finden gerade auch politisch die ganze Zeit noch einher, was wir da erleben.

00:09:41: interessanterweise sind viele Unternehmen hier aber schon viel weiter als die Politik und bleiben einfach am Ball und entwickeln weiter.

00:09:49: Da ist aber eines ganz wichtig aus meiner Sicht.

00:09:51: Wir können nicht in der Entwicklung, also eine Automobile-Entwicklung... Ich gehe jetzt in Mannheim, sprich die uns das Automobil erfunden.

00:09:59: In einer Automobieleentwicklung über wie viele hundert Jahre?

00:10:03: Zweihundertfünfzig, dreieinhalb Jahre, die wir schon haben!

00:10:06: Können wir nicht in drei Jahren auf den Kopf stellen und komplett verändern.

00:10:10: Da geht es einfach um das schrittweise dranbleiben und voranschreiten, und nicht um zu glauben Wir müssen schwarzen Weißdenken einführen.

00:10:19: Immobilität ist heute vielfach nutzbar und sinnvoll nutzbaar aber auch in vielen Bereichen eben noch nicht so wie wir uns das vorstellen.

00:10:27: Das liegt nicht zwingend nur an den Fahrzeugangeboten, sondern auch an Infrastrukturen oder auch in Bereichen – geben wir mal ganz weg von dem PKB-Premiumsegment.

00:10:38: Wenn Handwerker mit Transportern fahren sollen die dann bei Kunden, bei denen sie sagen, da hätten Sie gerade eine Steckdose für mich das funktioniert eben noch spiel?

00:10:48: Oder auch etwas spaßig Aufholjagden der Polizei und Vorfalljagten können wir nicht verschieben weil gerade das Auto geladen werden muss.

00:10:56: Also da gibt es halt einfach noch Lücken, die noch geschlossen werden müssen oder können vielleicht.

00:11:01: Aber wie gesagt der Dienstwagen wird eine wichtige Rolle spielen weil er immer noch auch motiviert, ein Motivationsinstrument ist und das sehe ich auf den nächsten Jahre eigentlich nicht veränderbar dass wir zu bleiben.

00:11:20: Ja, lassen Sie sich vielleicht auch für das Thema Antriebsstrategie noch mal ein bisschen stärker eingehen.

00:11:26: Und sie haben ja auch gerade angesprochen, dass Thema Nachhaltigkeit ist und was natürlich im Rahmen der Automobile im Antrieb bei mir übernehmen auch ein ganz wichtiger Punkt ist.

00:11:40: Sie haben auch die politische Komponenten angesprochen.

00:11:43: Wenn ich jetzt auf das Thema BMW-Grupp fokussiere wo wir das Technologieoffenheit auch ganz klar platzieren Dann ist hier ein Fakt, dass Thema auch der klassische Antrieb Benziner und Diesel mit synthetischen Kraftstoffen HVO natürlich auch noch Nachhaltigkeitsgesichtspunkten hochinteressant ist.

00:12:11: was politisch immer etwas konterwas diskutieren wird, wie natürlich auch Immobilität.

00:12:17: Es ist mal aus ihrer Sichtweise wenn man sich auf die Unternehmen fokussiert... Was wäre denn für ein Unternehmen so eine sinnvolle Strategie um auch ein reales Einsatzprofil d.h.

00:12:33: Verbrenner oder Immobilitäts für sich dementsprechend auszuwählen?

00:12:40: Erlauben Sie mir kurz zurück zu kommen auf das, was Sie gesagt haben die verschiedenen Antriebsarten.

00:12:46: Was ist Wasserstoff oder was auch immer in der Diskussion ist?

00:12:49: Das ist alles spannend und richtig aber Technologieoffenheit würde da eine Sackgasse führen weil Wasserstofftechnologie werden wir bekommen in Deutschland zwar massiv Aber nicht für Fahrzeuge.

00:13:01: Die Kraftstoffstrategie der Bundesregierung ich war bei der Konferenz, die es zurückliegen gab mehrere Male zu Gast zeigt das auch ganz klar.

00:13:09: Das würde zu teuer werden um Unternehmen hier und letztlich hat ja auch das war die Regierung untervermerklich schon hat ja letztlich auch klar gemacht dass Elektromobilität gewollt ist und dass das kommen soll und die Industrie hat sich ja nun auch darauf eingestellt trotz aller Schwierigkeiten und hatte eben den Weg mit beschritten.

00:13:30: für Unternehmen ist es so Dass wir hier ganz oft noch ideologische Sichtweisen, ich mag das nicht.

00:13:38: Das ist alles Blödsinn.

00:13:39: die soll das funktionieren hören.

00:13:42: Tatsächlich ist es aber so dass eines erforderlich ist und das ist auch für viele Unternehmen Novum, dass sie überhaupt erst mal schauen was haben wir denn für Einsatzprofile?

00:13:54: Also sprich ich muss Nutzungsprofile von Fahrzeugen machen und sagen, wie fahren die Fahrzeuge denn?

00:14:01: Was fahren die täglich.

00:14:02: Wie lange stehen sie?

00:14:03: Wie sind die Einsatzgebiete?

00:14:06: Was haben Sie für Zuladungserfordernisse Ladeoptionen Nutzungstauer Und da wo die elektrischen Fahrzeige funktionieren?

00:14:15: betrieblich sollten sie auch konsequent eingesetzt sind.

00:14:18: Es braucht aber Übergangslösungen Da stimme ich Ihnen sofern zu.

00:14:21: Wir dürfen aber die nicht durch eine fehlende Analyse und Planung ersetzen.

00:14:26: Entscheidend darauf zurück zu gehen ist einfach nicht gewohnhaltend, sondern genaue Betrachtungen in Nutzerprofile, Einsatzprofile einschließlich solche Gegebenheiten wie was mache ich denn wenn ich mit Wohnwagen in Urlaub fahren will?

00:14:42: Wie soll ich das lösen?

00:14:43: weil das ist ein E-Auto.

00:14:44: da gibt es zwar schon Kolleginnen und Kollegen, die machen das.

00:14:48: Aber ganz ehrlich, dass ist noch nicht die abschließende Lösung.

00:14:52: Und da muss eben ein Unternehmen gegeben passen, die Mobilität auch flexibilisieren um hier keine Nachteile entstehen zu lassen weil es gäbe dann für mich eine schlechte Stimmung unternehmen.

00:15:02: Also dafür habe ich zwei Punkte von meiner Seite, die da immer sehr wichtig sind.

00:15:09: Wenn ich mir heute mal die deutsche Industrie anschaue, dann ist ja so was hier oftmals auch in Deutschland Europa verkannt wird.

00:15:16: Deutschland Europa ist nicht die Welt und die deutschen Industrie und BMW stellt Fahrzeug global für die Welt dementsprechend dar.

00:15:29: Und ich glaube der entscheidende Punkt des seines sich differenziert wie sie ideologisch getrieben sind Wenn ich heute mal anschaue, z.B.

00:15:41: BMW mit einem X-Fünf, wo wir fünf Antriebstechnologien haben, d.h.

00:15:47: Benzin, Diesel, Plug-In Hybrid, Emovität oder Wasserstoffbrennungsstoffzelle... Dann sind das natürlich Angebote an den Nehmen, die regional sehr unterschiedlich sind.

00:15:59: Im asiatischen Raum dieses Thema natürlich Wasserstoff ist ein ganz wichtiger Punkt in Japan wo sie da nicht umherkommen können und ich bin davon überzeugt dass sich die politischen Rahmenbedingungen Deutschland und Europa der Wirtschaft nicht gerecht worden.

00:16:18: und letztendlich ist entscheidende Punkt also wenn ich mal für BMW spreche Was die Kunden wollen.

00:16:24: und die Kunden, wie sie richtig sagen.

00:16:26: Die haben sehr spezifische Anforderungsprofile in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Anforderung usw.

00:16:33: Ideologisch sind die Vorgaben der Politik.

00:16:36: Und die bringt ihren Nehmen auch in eine Problematisierung.

00:16:42: Wie man aktuell sieht mehr möchte gar nicht drauf einsteigen.

00:16:45: also Ich glaube, das ist eine Balance Geschichte.

00:16:49: Was die Kunden wollen natürlich klar!

00:16:52: Das ist für einen Hersteller unabdingbar und wichtig weil wenn sie Sachen bauen, die keiner kauft haben wir ein Problem.

00:17:00: Und was Kunden wollen ist ja ein Riesenfeld.

00:17:03: Das geht ja von bis zu Tatsache Wenn man die Geschichte bei früheren Zeiten an Abgasnormen, bei Fahrzeugen, Katalysatoren, alles was so kam im Laufe der Jahrzehnte.

00:17:19: Es gab immer eine gewisse Orientierung aber auch Druck aus der Politik meistens aus Europa kommend und dann ist man marschiert und hat das in Richtung entwickelt und dann haben die Kunden es auch verstanden.

00:17:32: Das ist bei Elektromobilität tatsächlich so ein Thema.

00:17:34: Wir haben zwei Beispielunternehmen bei uns, die haben eine radikale Entscheidung getroffen.

00:17:40: Zuletzt sagen es gibt nur noch E-Fahrzeuge und das Ganze war vor allem sehr viel psychologische Arbeit der Verantwortlichen weil die Mitarbeitenssagen das überhaupt nicht einen am Anfang und die haben dann einfach gelockt damit haben sie Weil sie wussten, vom Einsatzprofil her passt es.

00:17:58: Teste es doch mal und haben den Mitarbeitern gesagt du machst aber nicht eine Probefahrt sondern du kriegst hier von uns ein Auto und das tutest du erst mal vier Wochen.

00:18:05: Du fährst auch mit der Familie weg.

00:18:08: Und dann schreibst du einen Bericht und er darf bitte neutral und kritisch sein.

00:18:12: Interessanterweise.

00:18:14: Das habe ich mir auch angeguckt die Daten jeder wollte hinterher ein Ehrauto haben und kein anderes mehr weil vorher kannte er es nicht.

00:18:21: Ich persönlich bin ja auch irgendwann E-Mobilist geworden, das war für mich genauso ein Prozess.

00:18:27: was hatte ich Panik und die Nervenplankklingen am Anfang?

00:18:31: Weil erst hatte ich reichweiten Problemen dann hatte ich Ladesäulenprobleme eigentlich habe ich beides gar nicht!

00:18:37: Bei mir bei meinem Profil passt es eben.

00:18:39: Es gibt aber Profile passen eben nicht Und da muss man halt fair sein und dafür brauchen wir eben noch andere Technologien und Antriebsarten Und dann kann das funktionieren.

00:18:49: In die Politik, wie gesagt ja... ...das ist so ein Thema dieses Hin und Her.

00:18:53: damit tun wir uns keinen Gefallen der Wirtschaft kein Gefallen.

00:18:56: eine klare Leitlinie und Klare Leibplanken an denen man sich euren Kindern während er hilfreicher zurückliegend gewesen und hätte auch garantiert den Prozess hin zur Elektromobilität beschleunigt.

00:19:08: Absolut!

00:19:08: Wie Sie richtig sagen es gibt immer so mal Tendenzen die sich hier raus entwickeln.

00:19:13: bei Technologien.

00:19:15: abschließend der Satz noch Was sich die Politik kritisch angeht, wenn ich Zeitpunkte setze, die dementsprechend nicht vom Markt vorgegeben sind.

00:19:24: Dann komme ich natürlich in diese Problematik rein, wo wir uns aktuell dementsprechen bewegen und ich glaube wie ich.

00:19:31: die Anreize ist ja auch schon mal im Vorpark.

00:19:33: Sie haben Thema Black-In Rebit angesprochen.

00:19:37: Natürlich steuerlichen Anreizen, die natürlich die ein oder andere Samenantriebstechnologie dann speziell Für den Dienstwagen-Nutzer dann mehr attraktiv oder nicht attraktif machen, weil die Versteuerung liegt nämlich beim einzelnen Thema.

00:19:50: zum Thema auch Geld wieder vorteilen.

00:19:52: Lass in den Transfaktionsprozessen um reinsteigen.

00:19:55: aus Ihrer Sicht was waren so typische Fehler bei Vorparks denn gemacht?

00:20:00: Oder sagen wir mal mal positiv welche Potenziale sind Sie da?

00:20:05: Ja, also mir hat neulich mal einer etwas spaßig gesagt.

00:20:08: Ich hätte wohl alles schon mal gesehen und sage ich glaube ich habe in Zündeln alles zweimal gesehen.

00:20:14: Manche Dinge will ich doch gar nicht sehen und nicht wissen.

00:20:17: Bei Elektroout was hab' ich wirklich Stories gesehen wo ich echt dachte so ja wir bestellen das jetzt mal und gucken mal wie es dann so läuft Das und probieren es mal aus.

00:20:26: Und das ist natürlich eine Vorgehensweise, die hat mit bewussterhaftlich sinnvoller und strategischer Vorgehhensweise nichts zu tun.

00:20:34: kann man natürlich machen wenn wir sich das leisten können.

00:20:36: oder ein Bauunternehmen fand ich auch sehr schick haben gesagt ja wir haben uns jetzt ne DC-Ladesäule in den Tiefgarage gebaut mit fünfzig KW Leistung nicht so okay wie is ihre Netzlast?

00:20:49: Dann hat er nicht anguckt und fragt was ist denn das?

00:20:51: Es sollte ein Bauunternehmen eigentlich wissen.

00:20:54: Also sprich, man klärt eben nicht das ist so.

00:20:56: die Dinge des Potenziales Man sollte klären wie ist die?

00:20:59: welchen Möglichkeiten haben wir für Ladeinstrukturen?

00:21:02: Wenn ich nämlich, also gleich vorweg gesagt, Netzlas, wenn ich jetzt sage mir liefert mein Stromlieferant anders unternehmen eine gewisse maximale Menge Strom.

00:21:12: Wenn ich die überspreite, schreite wird es richtig teuer.

00:21:15: dann kriege ich zu.

00:21:16: oder bestenfalls fängt die Kantine an zu kochen und die Produktion fährt hoch Und dann fällt mal der Stromausfall, das Auto geradezu nicht drum lädt.

00:21:25: Also so Kleinigkeiten ja!

00:21:27: Das haben aber alle Anbieter heute ganz gut im Griff und wenn man sich beraten lässt, kriegt man da auch vernünftige Lösungen.

00:21:33: Was auch sehr wichtig ist, wo auch Potenzial drin liegt, ist die Nutzer rechtzeitig einzubeziehen und auch zu informieren, weil tatsächlich es gibt natürlich eben noch viele Menschen die sehen vielleicht E-Autos.

00:21:50: Aber haben noch nie in einem Gesessenhausen damit gefahren und man muss hier Dinge ermöglichen.

00:21:56: Wir haben ein ganz kleines Mitglied hier im Waldorf SAP.

00:22:01: Die haben immer regelmäßig Mobilitätstage wo Mitarbeiter alles, was er im Angebot ist vom Fahrrad bis mal ausprobieren und angucken können.

00:22:11: Und sich informieren können und das funktioniert.

00:22:15: Was auch spannend ist noch ganz schnell die Regeln, die heute gelten für den klassischen Verbrannervorpark funktionieren bei Elektromobilität nur zum Teil ja?

00:22:26: Und was auch eine ganz spannende Sache ist man guckt auf Lesengraten oder Anschaffungskosten nicht auf Gesamtkosten was halt auch ganz hilfbar ich wäre, wenn man das tut.

00:22:38: Das heißt da genau hingucken bringt viele

00:22:40: Potenzialen.

00:22:42: Jetzt sind ja wie Sie gerade angeführt haben die Vorparks unterschiedlich gestaltet in Bezug auf Policy aber auch so mein Bezug abwicklung und auch mit Blick auf Monitoring.

00:22:55: Aus Ihrer Fahre, was sind denn die Key-Kennzahlen?

00:23:01: Wo ein Vorpark darauf schauen sollte, um das Thema Wirtschaftlichkeit für seinen Vorpark auch realistisch zu bewerten?

00:23:12: Ja.

00:23:12: Das ist seit Jahren die gleiche und unveränderte Cancel, dass es TCO Todekost auf ownership,

00:23:19: d.h.,

00:23:19: es bleibt wichtig.

00:23:21: Ich erfasse während der Nutzung des Fahrzeuges bei mir entstehenden Kosten Und die bewerte ich entsprechend und nicht anschaffungswerte oder sonstiges.

00:23:33: Ein Fahrzeug, das super günstig ist kann in der Folge sehr, sehr teuer werden.

00:23:37: Das heißt, ich brauche Energie.

00:23:39: Ich brauche die Ladehardware und da ist aber der wichtigste Punkt nicht für dass eine Fahrzeug das jetzt beschafft wird.

00:23:46: wenn ich das so kalkulieren werde sich das schwer rechnen.

00:23:49: Eine Ladeinfrastruktur hält ja etwas länger als die Fahrzeuge im Einsatz sind Installationskosten usw.

00:23:54: Wartung auch Ersatzmobilität in was gebraucht wird.

00:23:59: Man muss eben, und das ist wichtig bei der TCO Betrachtung die Ladeinfrastruktur eher trennen und sagen, dass es eine gesonderte Investition in die Infrastruktur oder ein Energieassert künftig.

00:24:11: Und das ist dann Aussagefähigung.

00:24:13: Dann habe ich im Prinzip erstmal das Wichtigste, was ich brauche wenn ich jetzt noch schaffe Gesamtkosten der gesamten Mobilität zu ermitteln.

00:24:22: Das ist aber in der Tat noch ein rätselnder Arbeiten hier noch dran, das heißt wir reden von Total Cost of Mobility einschliessig aller anderen Mobilitätsformen, dann wird es ganz spannend.

00:24:32: Aber da sind wir noch im Basteln durch und das haben wir noch nicht.

00:24:35: abschließend.

00:24:36: Lassen

00:24:36: Sie mal auf das Thema Nachhaltigkeit nochmal einsteigen.

00:24:40: Jedes Unternehmen hat ja für sich per se jetzt mein Unterbring von Vorparknachhaltigkeitsziele und es gibt heute kein Erfolg zu nehmen dass das Thema nachhaltigkeitlich im Fokus hat.

00:24:51: aus Ihrer Sicht was kann denn da die betriebliche Mobilität dazu leisten?

00:24:56: Also grundsätzlich ist es halt so, der Vorpacken ist sichtbar und messbar.

00:25:00: Und das macht's relativ einfach.

00:25:01: Das heißt er ist ein messbarem Hebel für den Teil der bedrieblichen Emissionen.

00:25:10: Und da ist eben wie gesagt die Form der Antriebsart ganz entscheidend im passenden Fahrzeugeinsatz und möglichst in die Ringe Energieverbrauch und die vermeiden unnötige Wege.

00:25:20: Letztes darf man gar nicht unterschätzen.

00:25:23: Wir haben ein Unternehmen im Tabant, die haben einen sehr großen Vorpark eingesparten, weil sie ihren Wetter bei den Rugenplanen beigebracht haben.

00:25:32: Und das ist ja auch ein Effekt der jetzt vielleicht für den Hersteller, der ist schön für viele Kilometer gefahren.

00:25:37: Wenn nicht so toll er ist aber eigentlich gigantisch weil dass es ja auch in Form der Nachhaltigkeit wenn ich Pflege reduziere.

00:25:44: So wie gesagt wir können das liegt am Antrieb auch nicht an der Fahrzeuggröße fest machen Laufleistung Lebenszyklusen Auslastungen Zellen was wird mit dem Fahrzeug gefahren und was wird gemacht?

00:25:56: Wir hatten tatsächlich diese Frage in unserem Mobilitätsserviet-Service, das ist ein fünfundzwanzig.

00:26:01: Da sieht man auch den Transformationswillen der Firmen aber auch die prädbestehenden Hürden, die es gibt.

00:26:08: Da lag der BEV-Anteil noch niedriger.

00:26:10: Inzwischen haben wir ja über Datavorsorge andere Zahlen.

00:26:13: Das entwickelt sich und was natürlich ganz wichtig ist jetzt nicht nur den Vorpark zu betrachten sondern immer auf die gesamte Mobilität Auch die Arbeitswege, weil hier liegt natürlich ein ebenso wirksamer Hebel.

00:26:26: Da ist aber auch wirklich spannend zu sagen wie kann man denn gestalten?

00:26:30: Weil der CO²-Fußabdruck bei Größe unter dem ja die Arbeitswäge einschließen muss Und das ist dann sehr spannend.

00:26:38: Also,

00:26:38: d.h.,

00:26:39: die betriebliche Mobilität hat da gewaltigen Einfluss ob die Mitarbeiter alle einzeln mit dem Auto fahren, ob sie sich vielleicht nochmal zusammentun, ob Sie doch ÖPNV nützen oder Räder oder oder nur ganz wichtig... Das war für mich auch der Grund warum wir dieses Mobilitätsserie gestartet haben diese Mischung.

00:26:58: Wir haben immer über Statistiken zur Entwicklung von Elektromobilität und Ladesonne allen möglichen gesprochen.

00:27:04: Ich würde mich immer die Menschen interessieren, wie es betrifft.

00:27:07: Weil bittigerweise hat bei einem großen Farmerunternehmen, haben sechstausend Mitarbeiter in einer Befragung mehrheitlich gesagt, Fahrradfahren ist auch mal super zwischendurch aber doch nicht von Oktober bis Ende Februar.

00:27:18: Da habe ich keinen Bock.

00:27:20: Total menschlich und verständlich.

00:27:22: Das heißt man kann hier sehr viel Einfluss nehmen und gestalten muss aber auch den Menschen als solche vielleicht den Blick haben vergessen, weil sonst entwickeln wir Konzepte am Schreibtisch die sich schön anhören.

00:27:35: Die aber überhaupt nicht funktionieren in der Praxis.

00:27:38: Absolut zurückzukommen zu der Survey oder Befragung sie durchgeführt haben.

00:27:44: wie viele noch nehmen und über welche Branchen ist diese Auswertung gelaufen?

00:27:49: Ist es sehr interessant?

00:27:51: Ja wir haben.

00:27:52: wir haben viertausend befragte über einen kompletten Branchenquerschnitt.

00:27:57: tatsächlich Und Datafoss hat die Studie für uns im Auftrag erstellt, macht so dieses Jahr wieder und hat gesagt, die ist zumindest valide und belastbar.

00:28:07: Ich bin kein Statistiker, ich weiß es nicht!

00:28:09: Sie ist natürlich nicht empirisch im Sinne von Repräsentativ das gesamte Volk – das wäre bis zu viel Anspruch – aber sie ist zumindest soweit belastba, dass wir eben sehen, wenn mal so viele befragte Antworten gibt es irgendwann keine Veränderungen mehr in den Details.

00:28:24: Das heißt aber eine gewissen kritischen Menge ist das einfach so, dass die Zahlen sich nur noch bedingt verändern und die Schwankungen nur noch minimal sind.

00:28:32: Und daran kann man eigentlich ganz gut sehen, dass das sehr spannend ist.

00:28:36: Ja nochmal zurückzukommen zu den politischen und auch regulatorischen Rahmenbedingungen.

00:28:43: ich sehe das ja sehr kritisch.

00:28:45: was aktuell auch zum Thema Verbrennerverbot.

00:28:52: Da geht es nicht nur um das Thema CO-neutrale Antriebstechnologien und wie ich vorhin angemagt habe, erzählt natürlich auch ein Dieselbenziner mit synthetischen Kraftstoffen oder HVO-Einhundert mal aus ihrer Sicht, wie müsste denn die Politik sich aufstellen?

00:29:12: Um für den Nehmen ist es immer wirklich Rahmenbedingungen vorzugeben, die auch natürlich der Automobilindustrie hier in Deutschland hilft.

00:29:20: Also das Verbrennerverbot ist eine Sicherheit natürlich in Stichwort was hochpolemisch und politisch kreuz- und quer durchs Land getrieben wurden und diskutiert wurde.

00:29:30: Und so fatalistische Sichtweisen sind aber schwierig.

00:29:35: Unternehmen können Transformationen, das haben sie bewiesen Aber Sie können deshalb nur, wenn sie nicht ständig auf ständig wechselndes Spielregeln investieren.

00:29:48: Also das heißt, wenn es heute Morgen hat und ein Unternehmen soll entsprechend investieren auch in der Nachhaltigkeit dann steigen die Unternehmen irgendwann aus und sagen nee da haben wir jetzt keine Lust mehr zu weil ambitionelle Ziele ersetzen keine umsetzbaren Rahmenbedingungen.

00:30:04: so dieses Umsetzbare, dass es eben ein Thema.

00:30:07: also Unternehmensplotten sind ja gerade über die europäische Ebene stark im Fokus der Klima- und Industriepolitik.

00:30:14: Und wenn man da mal diesen Green Deal sieht und die Vorgabe wie viele Prozent muss elektrisch sein laut EU, dann hat man halt eines festgestellt, man hat alles über einen Kamm geschert.

00:30:25: Wenn wir als Beispiel mal die großen Autoförmieter nehmen, die stehen davor riesen Problemen am Münchner Flughafen Wenn wir da Ladeinfrastruktur aufbauen, das haben die wirklich die großen Vermieter diskutiert.

00:30:36: Ich war im Gespräch dabei und habe dann mich sehr organisiert.

00:30:39: Da hat die Flughafenleitung gesagt ja, wir können es gerne machen dass man euch hier Lade-Infrastrukturen in der Menge wie ihr sie braucht bei twenty fünf Autos tausend Fahrzeugen Durchlauf unter Umstand am Tag.

00:30:51: Dann müssen mal die Vorfeldkontrolle ausschalten wird schon nicht schief gehen.

00:30:55: Also sprich, die können das gar nicht leisten und hier schert man alles über einen Kamm.

00:31:01: Die Investitionszyklen werden nicht berücksichtigt.

00:31:04: auch die Frage sind denn Fahrzeuge überhaupt verfügbar?

00:31:07: Immerhin hat der Herr Wissing vorletzter Verkehrsminister noch irgendwann festgestellt ja es ist doch toll wenn Firmen E-Autos fahren dann kommen nämlich in eine sehr überschaumer Zeit bezahlbare Gebrauchtwagen auf dem Markt die auch der Privatmann fahren kann.

00:31:24: Das hat man bisher überhaupt nicht auf dem Schirm bis dahin.

00:31:27: Und wir müssen halt die Verfügbarkeiten auch sehen und da wiederum natürlich auch die Realität im Sinne von was kann eigentlich alles gebaut werden?

00:31:36: So, das heißt Wir müssen halt stärker daran arbeiten dass diese Zielsetzung praxistautlich bleiben Nicht um sich rauszumogeln, sondern zu sagen ne dann ist es auch nicht umsetzbar und kurzfristige Richtungswechsel oder widersprüchliche Anreize verunsigern die Investitionen glaube ich massiv die Unternehmen leisten können.

00:31:58: Ja es ist vollkommen richtig aufwicht.

00:32:00: abschließend zum Thema was Sie angesprochen haben jetzt haben wir im Rahmen der neuen EU-Richtlinie die jetzt der aktuellen Situation ist Also ein Verhältnis der Industrie vorzugeben zwischen vollelektrischen und auch ICI oder Verbrenner ist, sag ich mal macht überhaupt keinen Sinn weil jetzt endlich der Kunde entscheidet es.

00:32:26: Und wie angesprochen natürlich auch Verbrennern Diesel Antrieb Technologien mit den synthetischen Kraftstoffen Rayfuel HVO oder wie er immer was nennen möchte auch CO², CO² Neutrasen.

00:32:42: Also drum sei mal eins was ich angeschaut habe ist komplett richtig.

00:32:45: aber es sind so Themen, Rahmenbedingungen für die Industrie, die natürlich sage ich mal andererität vorbeigehen.

00:32:51: und einerität ist immer was möchte der Kunde?

00:32:55: Und wenn man sich daneben anschaut wie voll nach aufgeführt, Nachhaltigkeitsstrategie ist für alle daneben ein wichtiger Punkt.

00:33:04: Und das Abschied noch zu sagen, die Unternehmen wissen ganz genau, sage ich mal wie sie da aufstellen müssen.

00:33:12: Und drum sind solche Vorgaben, wie auch von Ihnen gerade angesprochen natürlich für die Industrie überhaupt nicht umsetzbar?

00:33:19: Ja und man sollte vielleicht auch ergänzt doch bei den Unternehmen... Wir reden vom Unternehmen ja, wir reden jetzt vom Kleingedrieb, vom Mittelstand, vom großen Mittelstand zum Großunternehmen, vom Großkonzern.

00:33:31: Das sind alles Unternehmen.

00:33:33: Ich glaube auch da wird ein bisschen Denkfehler gemacht in der Politik, weil durch den wirtschaftlichen Druck und die Rahmenbedingungen und die Problematik, die im Moment herrschen sind halt kleinere mittlere Unternehmen auch hier massiv unter Druck.

00:33:49: Wir haben auch eine Gruppe dieser Unternehmen in Verwandt.

00:33:52: Die haben gesagt ja das betrifft uns ja nicht!

00:33:54: Das ist ja nur für die ab zu hundertfünfzig Mitarbeiter dabei.

00:33:56: Dann auf einmal kamen sie und wir sagten ja das war ja komisch.

00:33:59: Unsere Kunden, denen wir dem nicht zuliefern, die verlangen sind von uns.

00:34:03: Was die Kette betrifft auf einmal Nachhaltigkeitsdemonstachhäuse, sei es so ein Zufall, woran das wohl liegt.

00:34:09: Also man muss eben auch schauen dass man die Gestaltung der Förderungen und der Fördermöglichkeiten Wobei die Frage, ob man überhaupt eine Förderung für E-Mobilität braucht kann man ja diskutieren.

00:34:23: Aber wenn man es dann schon macht, muss das aber so gestalten dass es der Realität gerecht wird und nicht irgendwie wo es gerade sich schön in der Tagesschau verkaufen lässt gestalten.

00:34:34: Absolut!

00:34:34: Das ist halt immer das Problem und wir haben halt leider immer die begrenzte Legislaturzeit in der Politik.

00:34:41: Wenn ich halt Politik mache nach dem Visio an vier Jahren bin wird's halt schwierig.

00:34:47: Lass uns die politische Bühne noch mal abdrehen und nochmal in das Thema vorfahren, wenn ich wieder einsteige.

00:34:52: Wir haben ja auch noch einen Besuch.

00:34:54: Richtig!

00:34:55: Jetzt haben wir auch KI, Digitalisierung.

00:35:00: aus ihrer Sicht wie verändern sich diese Parameter auch des Mobilitätsmanagement?

00:35:08: Das ist ein Teilbereich und ein Digitalisierungsbereich der brachiale Veränderung witzig bringen kann, wird aber nicht die MobilitätsmanagerInnen ersetzen.

00:35:21: Das ist kein Fall weil es geht erst darum die Daten ja intelligent zu nutzen.

00:35:28: wenn das aber möglich ist kann man eben deutlich besser entscheiden und das ist entscheidend.

00:35:33: ich habe halt ich hab schon Dinge gesehen die jetzt gemacht werden Teilweise auch viel weitergehend im Ausland als bei uns.

00:35:42: Wir waren zu Gast bei der Global Schliegkonferenz in Miami vor zwei Jahren, da hat man nicht nur Predictive Maintenance also Vorausschau.

00:35:51: was kommt an Wartung?

00:35:52: Nee die haben sogar die Wahrscheinlichkeit von Unfällen und Beschädigungen am Fahrzeug durch die Fahrweise der Nutzer haben sie sogar analysiert mit KI Da würden bei uns Datenschützer wahrscheinlich Armung laufen ja Und haben.

00:36:08: also das geht soweit dass die sogar, dass sie sogar stolz Instrumente einbauen.

00:36:12: da gibt's dann Warnungen und Verwarnung ein bisschen.

00:36:15: Dein Firmwagen wird gesperrt wenn du nicht ordentlich fährst.

00:36:18: Also da gibt es schon einen Irrspektum.

00:36:20: aber bei den Möglichkeiten die wir haben Transparenz über Kosten, Nutzen, Energie, Schäden, Wartung und Auslastung wird deutlich besser.

00:36:29: Wir können viel bessere Prognosen erhalten, wir kennen Anomalien besser, können Planungen und Dispositionen viel besser gestalten.

00:36:40: Das Baden-Württemberg Institut für nachhaltige Mobilität an der Uni Karlsruhe hat ein Tool entwickelt für Auslieferungslogistik KI basiert.

00:36:50: Das ist der Knall, wenn man das anguckt.

00:36:52: Ich habe die jetzt nur noch gefragt wie bringt ihr das um das Volk?

00:36:54: Weil da seht ihr es habt ist ja schön aber es muss auch genutzt werden.

00:36:58: und was aber auch wichtig ist die Verantwortlichen müssen jahrenden damit umzugehen weil KI an sich ziemlich dumm ist.

00:37:07: Was kann jeder testen?

00:37:08: einfach mal eingeben bei Chatchapity oder einem tuleigener Wahl Wie viele E's sind im Wort Erdbeere?

00:37:14: Die Wahrscheinlichkeit dass die Antwort drei ist die kommt ist recht hoch Und daran sieht man eben, dass die KI sehr wohl Grenzen haben und zwar Gewaltige.

00:37:22: Ich habe neulich getestet und hab gesagt ich muss mein Auto waschen.

00:37:26: Ich wohne ja nur dreieinhalb Meter von der Tankstelle weg, soll ich zu Fuß gehen oder mit dem Auto fahren?

00:37:31: Und die KI hat mir natürlich empfohlen geht zur Fuß ist viel gesünder als ich dann dort.

00:37:36: und dann der nächste Stück.

00:37:37: jetzt bin ich hier hab meinen Autor nicht dabei.

00:37:39: was mache ich jetzt?

00:37:40: oh das sollte jemand das auto vorbeibringen.

00:37:42: also darin sieht man die KI is ein Algorithmus und auch dieses dieses persönliche Ansprechen, die kann mit mir reden.

00:37:50: Es ist eine Maschine, viele vergessen das tatsächlich.

00:37:54: und da müssen halt Vorparkfront- und Mobilitätsverantwortliche lernen auch das zu handhaben und zu bedienen wobei die Arbeit nehmen ihn natürlich den ganzen Dienstgeister ab und mit Sicherheit auch die Automobilindustrie, die ja viel entwickelt in dem Bereich.

00:38:10: letztlich sollte man aber sicherstellen dass halt die Daten Wer transparent und vernünftig geantwortet werden Datenschutz gewartet.

00:38:18: Und vor allem die Entscheidung so halt über das, was in den Daten passiert bei den Verantwortlichen liegt und nicht bei irgendwelchen

00:38:23: Wegen.

00:38:24: Ja Herr Schäfer jetzt haben wir wirklich sehr spannende emotionale Thema schon sehr in verschiedene Richtungen auch betrachtet.

00:38:33: vielleicht abschließend einen Blick noch in die Zukunft und vielleicht Einsatz von ihnen.

00:38:38: Wie sieht denn der Nehmensvorpark-Aus und welchen Rat geben Sie denn an die Vorparkmanager?

00:38:46: Also, der Vorpark-Aushalt mit meiner Meinung nach weniger durch die Zahl der Fahrzeuge definiert.

00:38:52: hast du richtig Qualität seiner Mobilitätsleistung.

00:38:56: Sprich ich sollte schauen dass eben nicht nur die Menge Fahrzeugen im Fokus steht sondern eben die Art und Weise welche Fahrzeige kommen wann zum Einsatz.

00:39:08: Wie sieht mein breites Mobilitätsportfolio insgesamt aus?

00:39:12: Ich brauche stärker differenzierte Angebote für Nutzergruppen mit Einsatzprofilen und muss unter Umständen auch doch mehr Flexibilität einführen durch gezielte nutzerbezogenen Nutzungsmöglichkeiten von Mobilität.

00:39:29: Mit Firmenwagen und ergänzenden anderen Mobilitätersmittel, die ich dann effizient ergibt und auch sinnvoll ökologisch und ekonomisch nachhaltig ist.

00:39:40: Lieber Herr Schäfer, Sie haben sich einen Satz gehalten, würde ich klasse!

00:39:44: Und vielen Dank auch für die spannenden Einblicke und klaren Perspektiven und vor allem auch Ihre Einschätzung zu der Zukunft der Betriebli-Mobilität.

00:39:55: Danke, danke fürs Gespräch.

00:39:57: Vielen Dank an alle Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:40:00: Wenn Ihnen diese Folge von Was uns bewegt gefallen hat abonnieren sie unseren Podcast.

00:40:06: Empfehlen Sie uns weiter!

00:40:08: Die nächste Folge scheint am neunten Oktober.

00:40:10: Bis dahin alles Gute, Ihr Wolfgang Schulz.

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