Umbau bei laufendem Motor: Wie BMW das Werk München transformiert

Shownotes

In dieser Folge von „Was uns bewegt“ spricht Host Wolfgang Schulz, Leiter Vertrieb Großkunden im Markt Deutschland bei BMW, mit Dr. Peter Weber, Leiter des BMW Group Werks München, über die Transformation des Stammwerks. Es wurde in den letzten fünf Jahren bei laufender Produktion konsequent auf die elektrische Zukunft ausgerichtet. Seit August läuft dort der neue BMW i3 der neuen Klasse in Serie vom Band, bis Ende 2027 sollen dort nur noch Elektrofahrzeuge hergestellt werden. Dr. Peter Weber gibt Einblicke in die vergangenen fünf Jahre Transformation, erklärt, warum schnelle Entscheidungen und flexible Planung entscheidend waren, und zeigt, welche Rolle Teamarbeit, Leidenschaft und Mitarbeitermotivation für den Erfolg spielen. Denn bei aller Technologie bleibt eine Erkenntnis zentral: „Der Mensch ist der größte Erfolgsfaktor.“

In unserer nächsten Folge geht es um Trends in der Elektromobilität. Sie erscheint am 13.11. Abonnieren Sie unseren Podcast gleich auf einem Kanal Ihrer Wahl, damit Sie keine Folge mehr verpassen! Mehr Informationen sowie alle Folgen von „Was uns bewegt“ gibt es auf der Homepage:
https://www.bmw.de/was-uns-bewegt

Transkript anzeigen

00:00:00: Der größte Erfolgsfaktor ist der Mensch.

00:00:12: Und das muss man sich schon mal vor Augen führen, weil die Technik, die du in den Hallen siehst kann sich jeder Outwillhersteller kaufen und genau da macht die Kompetenz, die Erfahrung ganz offen aber auch die Begeisterung, die Leidenschaft unserer Menschen im Unterschied.

00:00:48: dem Business Class Podcast von BMW.

00:00:51: Ich bin Wolfgang Schulz, leider vertrieb Großkonten im Markt Deutschland bei BMW.

00:00:58: Mitten in München schreibt BMW gerade ein Stück Industriegeschichte.

00:01:02: Das traditionsreiche Stammburg wurde in den letzten fünf Jahren bei laufender Produktion konsequent auf die elektrische Zukunft ausgerichtet.

00:01:11: Seit August läuft hier der neue BMW i-III der neuen Klasse ins Serien vom Band.

00:01:18: Ein Meilenstein für den Standort und ein sichtbares Zeichen für Transformation in der Praxis.

00:01:24: In dieser Folge sprechen wir darüber, wie ein gewachsenes Innenstadtwerk fit für die Zukunft wird, welche Rolle Menschen Qualifizierung und Digitalisierung dabei spielen – und was dabei die entscheidenden Volksfaktoren waren!

00:01:40: Mein Gast ist Herr Dr.

00:01:42: Peter Weber leider BMW-Grupp Wörg München.

00:01:46: Herzlich Willkommen Peter.

00:01:47: Vielen Dank für die Einladung, Wolfgang.

00:01:49: Ich habe es in einer Version gerade hier auch mal kurz aufgeführt.

00:01:53: Transformation des Vorg-Münchens bei laufendem Betrieb – wie würdest du das beschreiben?

00:01:59: In einem Wort!

00:02:00: Wenn ich persönlich auf die letzten fünf Jahre zurückblicke, fünf Jahre Transformation im Werk München dann hab' ich als erstes unser Team vor Augen und wenn ich das mit einem Wort beschreiben soll was das Team geschafft hat Meisterleistungen

00:02:16: Weiße Leistung.

00:02:17: Ja, tolles Wort Peter!

00:02:19: Was verstehst du über das Team hinaus davon?

00:02:23: Der BMW i-III ist auf dem Punkt fertig geworden.

00:02:27: Das Auto ist entwickelt die Lieferanten sind befähigt und unser Werk ist in die Serienproduktion gestartet.

00:02:35: ganz entscheidend für uns war der Zeitplan.

00:02:38: Wir wollten natürlich aus Kunden und Unternehmenssicht den I-III so schnell wie möglich nach dem EX-III auf die Straße bringen.

00:02:46: Und vor dem Hintergrund haben wir den Produktionstaat soweit bemöglich nach vorne gezogen.

00:02:52: Das heißt konkret, wir mussten alle Prozesse maximal beschleunigen parallelisieren und integrieren um diesen Zeitplan hinzukriegen.

00:03:01: aber selbst das hat nicht gereicht!

00:03:03: Wir mussten also auch mutige Entscheidungen treffen Bekannte Wege verlassen und neue Wege einschlagen, um diesen Zeitplan überhaupt hinzukriegen.

00:03:13: Ein Beispiel bei BMW haben wir in dem Fahrzeugprojekt immer drei Vorsehrenphasen Und die bauen wir immer direkt im Zielwerk wo das Auto auch nachher gebaut wird Um die Technik und die Menschen zu befähigen.

00:03:27: Aufgrund des investierten Zeitplans war es gar nicht möglich.

00:03:30: Wir haben die ersten beiden vorsehrend Phasen noch im Forschungsinnovationszentrum Im sogenannten Pilotwerk gebaut und sind erst mit der letzten Vorserenphase in Zwerg München gegangen.

00:03:40: Normalerweise hatten Werk über zwölf Monate Zeit, um das erste Auto zu bauen – in der Vorserie bis zum ersten Serienauto!

00:03:49: Wir hatten gerade mal sechs Monate.

00:03:51: Und das war nur der Rahmen für die Transformation.

00:03:55: Wenn ich jetzt mal ins Werk reinschaue... Dann ist als erstes wirklich offensichtlich im Sinne einer Meisterleistung, wir haben den größten strukturellen Umbau in der Werksgeschichte erfolgreich geschafft.

00:04:08: Wir haben die alte Lackiererei abgebaut und Platz zu schaffen für einen neuen Karosseriebau mit Logistikstruktur.

00:04:13: Wir hatten den Motorenbau verlagert um Platz zu schaffen für eine neue Montage, eine neue Sitzefertigung mit Logastikstrukturen.

00:04:21: Wenn man sich das mal mit Zahlen vor Augen führt, wir haben in Summe zweihundertsechstig tausend Quadratmeter neue Produktionsfläche geschaffen.

00:04:29: Das entspricht ungefähr der Größe von sechsunddreißig Fußballfeldern.

00:04:34: Also

00:04:34: Peter wie du sagst ist ich absolut beeindruckend.

00:04:38: und das aktuelle Produktionsprogramm dafür immer noch weiter.

00:04:41: Wie planen eine Transformation bei der der laufende Betrieb nicht einfach paussieren kann?

00:04:48: Ausgangspunkt für die Transformation übergreifender Meilensteinplan, in dem alle Aktivitäten integriert werden.

00:04:57: Aktivitäten aus dem Fahrzeugprojekt, aus den Strukturprojekten und den Technologieprojekte.

00:05:02: Wichtig ist hier, alle Abgängigkeiten zwischen den einzelnen Aktivität darzustellen um sicher zu stellen dass wir nach fünf Jahren auf dem Punkt fertig sind.

00:05:14: Der nächste Schritt ist dann alle Führungskräfte und relevanten Experten einzubinden, um in den jeweiligen Phasen immer genau die Aktivitäten zwischen dem Meilenstein zu konkretisieren.

00:05:27: Und auch bei Bedarf über Plan.

00:05:29: Weil es ist klar so ein Plan ist eine notwendige Bedingung aber nicht die hinreichende Bedingungen.

00:05:37: Ganz entscheidender Volksakturen sind nachher Flexibilität, Kommunikation und Führungsvorort.

00:05:45: Du kannst dir vorstellen, wenn du Aktivitäten für die nächsten fünf Jahre planst.

00:05:52: Irgendwas läuft anders.

00:05:54: Gerade auf den Baustellen passieren manchmal auch ungeplante Dinge und da ist es wichtig, die Flexibilität vor Ort zu haben um zu reagieren.

00:06:03: Also ein konkretes Beispiel auch mal wie man sie vorstellen kann bei so einer Kommunikität wo sagst du Baustelle?

00:06:09: Und was ist denn da?

00:06:11: Also

00:06:12: wenn beispielsweise vorgefertigte Module für die Baustelle nicht rechtzeitig auf der Baustell angekommen sind, dann kannst du natürlich jetzt warten bis die Teile kommen.

00:06:22: Dann verlierst du nur die Zeit oder überlegst dir wie ich dann flexibel die Bausteilmannschaft halt auf einem anderen Quadranten Parallelarbeiten übernehmen lasse.

00:06:31: und so war es wichtig wirklich jeden Tag immer zu sehen A. Wo sind wir am Vorabend fertig geworden?

00:06:37: Was war der Plan für den heutigen Tag?

00:06:40: sind alle Menschen da, die wir brauchen.

00:06:42: Sind alle Materialien da?

00:06:43: Sind die Kräne da?

00:06:44: Sind die Werkzeuge

00:06:45: da?".

00:06:46: Und nein!

00:06:47: Es war nicht immer alles da so dass er dementsprechend auch reagieren muss.

00:06:50: Also

00:06:51: was für eine Operation am offenen Herzen das heißt... Alles muss funktionieren und paumeln ist alles im Handel.

00:06:56: Ja und

00:06:57: ganz entscheidend wie du sagst gerade bei einer Operation am aufenden Herzen ist natürlich Kommunikation und Führung vor Ort.

00:07:04: Weil du kannst nicht nur mehr den Blick haben für deine Disziplin, deinen Fachbereich haben.

00:07:08: Du musst immer sehen was entscheidest du?

00:07:11: Und hat das Wechselwirkungen auch für andere Bereiche.

00:07:14: also auch ein Beispiel ganz herausfordernd war die Baustellen Logistik weil wenn du einen Werk auf der grünen Wiese baust hast du ausreichend Fläche dass du die Kräne die Baustein Container das Material außerhalb Der eigentlichen Baustelle lokalisieren kannst.

00:07:31: Bei uns musste alles innerhalb des Baustellenzaun erfolgen.

00:07:36: Das heißt, wir haben also tagtäglich Kräne, Container und Lkw auf der Baustelle umdisponiert, um die Arbeiten zu erledigen Und mussten natürlich auch immer die Wechselwirkung zur Produktion sehen weil wenn wir beispielsweise den Baustellentzaun verschieben mussten um Kran zu bewegen hatte das direkte Auswirkungen auf die Logistik im Werk wo wir ja jeden Tag tausend Autos bewegen, die wir gebaut haben.

00:07:59: Und gleichzeitig fahren durch das Werk jeden Tag siebenundfünfzig Lkws um die Produktion mit Teilen zu versorgen, die parallel gelaufen ist.

00:08:08: Das heißt, mit verschiebenem Baustellen-Sounds hast du sofort eine Wechselwirkung zur Produktionslogistik im Werk.

00:08:16: Also absolut beeindruckend Peter!

00:08:18: Aus deiner Erfahrung hat man ein Projekt in so einer Dimension schon mal bei BMW gemacht?

00:08:26: Also in der Gesamtheit, also mit dem beschriebenen Rahmen ein ambizinierten Zeitplan die laufende Produktion auf der Kammline zu halten.

00:08:38: Ein Großteil des Werkes strukturell umzubauen.

00:08:41: alle Technologien auf den neuesten Stand der Technik brauchen.

00:08:44: das ist schon einzigartig.

00:08:47: Wo sieht man aus deiner Sicht im Wagen München am deutlichsten, dass Produktion effizienter flexibler und wie du geschönes auch digitaler geworden bist?

00:08:57: Als Werksleiter sehe ich natürlich die Effizienz in den Fertigungskosten.

00:09:01: Und gegenüber der heutigen laufenden Produktion können wir mit der neuen Klasse die Fertigungskosten im Werk München nochmal um zehn Prozent reduzieren.

00:09:12: Ganz entscheidend sind hier drei Stellhebel.

00:09:16: Einstellhebel fokussiert sich auf die Gestaltung des Produktes.

00:09:20: Und da haben wir sehr früh mit der Entwicklung darauf geachtet, wie können wir die Komplexität im Produkt vereinfachen und damit die Prozesse auch einfacher gestalten?

00:09:31: Der zweite Stellhebel ist die Automatisierung, der dritte die Digitalisierung.

00:09:37: Was hier ganz wichtig ist bei der Automatisierung einmal als Beispiel den größten Schritt haben wir in der Logistik gemacht.

00:09:45: Also wir setzen jetzt in der neuen Klasse verstärkt autonomfahrende Logistiksysteme ein, die Abrufe an den Anlagen für neues Material erfolgen voll automatisiert und wir haben auch einen digitalisierten KI-gestützten Logistikleitstand eingeführt.

00:10:02: Das heißt ja um die volle Transparenz über alle LKWs, über alle Behälter im Werkvormwerk außerhalb des Werkes und können so frühzeitig erkennen, ob irgendwo in der Supply Chain Engpässe entstehen können und aus frühzeitig darauf einstellen können.

00:10:18: Digitalisieren haben wir auch in der Qualität sehr stark vorangetrieben.

00:10:21: also wir haben diesbezüglich innovative Messsysteme befähigt und diese neuen Messsystemen liefern uns Daten über die Prozessqualität sodass wir mittlerweile Fehler erkennen können bevor sie passiert sind Und damit werden wir natürlich auch in der Produktion wieder effizienter und stabiler an der Stelle.

00:10:43: Die Flexibilität siehst du bei uns im Zukunft, wenn die beiden Montagen-Hallen vergleißen.

00:10:50: In der jetzigen Montagehalle bauen wir BMW Dreier und Vierer mit Verbrennungsmotor, Pluck and Hybrid und voll elektrischen Antrieb.

00:10:57: In einer neuen Montagerhalle werden wir nur noch vollelektrische Fahrzeuge in der neuen Klasse bauen – eine Antriebsvariante aber dafür mehr unterschiedliche Fahrzäule!

00:11:08: Und wenn wir zum Vergleich jetzt, ich als sagen mal Vertriebsmensch das Thema auch Montage.

00:11:19: Hier können mich jetzt im aktuellen Dreier jetzt neu, ich glaube Ihnen wird es Hochzeit gedannt, wenn dann dementsprechend der E-Motor und die Karosserie zusammengefügt wird?

00:11:31: Das ist ja da auch ein komplett anderer Ablauf dann oder?

00:11:35: Nein also wir haben auch in der neuen Montage Halle, wo wir dann die neue Klasse bauen auch weiterhin eine Hochzeit.

00:11:44: Wo wir dann zwei Achsen mit den Elektrobotoren, die auf den Achsen montiert sind direkt ins Fahrzeug reinbringen.

00:11:50: also eine Hochzeiten gibt es weiter.

00:11:53: Sehr gut Du hast angesprochen Thema Logistikprozesse werden immer wichtiger und auch Integration der Prozesse.

00:12:02: wie kann man sich vorstellen wenn jetzt Lieferengpässe gibt irgendwo Stau, wie auch immer.

00:12:08: Wie wird das dann geregelt?

00:12:10: Gibt es da Puffer die wir angelegt sind oder...

00:12:14: Ja also grundsätzlich gibt es Puffern mit denen wir planen um auf bestimmte Extrem-Situation zu reagieren Also wenn ein Lkw beispielsweise auf der Autobahn liegen bleiben würde Oder wenn es auf der Autobahn stau geht.

00:12:28: Die Herausforderung ist aber die Puffers so klein wie möglich zu werden weil Wenn wir Puffe aufbauen haben wir de facto gebundenes Kapital Und wir versuchen, die Puffer so klein wie möglich zu halten um letztendlich kein Kapital unnötig zu binden.

00:12:42: Am Ende zählt hier wirklich die Reaktionsgeschwindigkeit der Mannschaft für ein Problem so schnell wie möglich pragmatisch eine Lösung zu finden.

00:12:50: also wir haben auch schon Lkw's ins Werk abgeschleppt um sicherzugehen dass wir die Behälter kriegen und dann auch Möglichkeiten geschaffen wie wir schnellstmöglich neben den normalen Logistiprozesse die Teile ans Bahn kriegen.

00:13:04: Peter, das zu Beginn auch angesprochen ganz wichtig des Thema Team und auch Teamleistung.

00:13:11: Wie du es auch geschüttelt hast ist ja das eine unglaubliche Transmissionsaufgabe die da jetzt bewerkstellt wurde.

00:13:19: Neuanlauf aktuelle Produktion läuft noch weiter um den Mitarbeiter mitzunehmen und dass nicht als Bedrohung für die Mitarbeiter zu sehen Was wird dort gemacht, oder wie geht man daran?

00:13:33: Also erst mal hast du aus meiner Sicht den ganz entscheidenden Punkt angesprochen.

00:13:37: Weil wenn wir über Produktion und Transformation sprechen dann ist in der Regel der Fokus immer als Erstes auf Technik und Prozesse.

00:13:46: Der wichtigster Volksfaktor ist heute und bleibt auch in Zukunft in der Produktion einer Transformation der Mensch.

00:13:53: Und vor dem Hintergrund haben wir also die Transformation gestartet haben Mit allen Führungskräften im Werk, wirklich vom Meister bis zum Werksleiter über alle Technologien inklusive der Partnernwerk wie Planung, Einkauf und gemeinsames Führungsverständnis erst mal entwickelt.

00:14:11: Was haben wir ganz konkret gemacht?

00:14:13: Wir haben uns die folgenden Fragen gestellt.

00:14:15: Erstens Welchen Beitrag muss unser Werk München zum Erfolg des Unternehmens liefern?

00:14:22: was bedeutet die Transformation für das Werk Münch Aber dann ganz konkret für jede Führungskraft, was bedeutet die Transformation für mein Verantwortungsbereich?

00:14:31: Für meinen Team und für mich persönlich.

00:14:34: Und die Antworten auf die Fragen sind das neue Führungsverständnis geworden.

00:14:39: Das war für uns der Startpunkt der Transformation dass wir in die Mannschaft mit einer Stimme gesprochen haben.

00:14:47: Dann kommt ganz entscheidend das Thema Kommunikation zu den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weil du hast richtig angesprochen Zukunft bedeutet natürlich für Menschen auch immer erstmal die Frage persönlich, wie sieht denn meine Zukunft aus?

00:15:01: Jeder auch anders aufgestellt in der Persönlichkeitsstruktur.

00:15:04: Ganz genau und wichtig war wir haben wirklich von Anfang an und konntürlich über fünf Jahre immer wieder an alle Mitarbeiter und Mitarbeiter kommuniziert was verändern wir im Werk München?

00:15:16: warum verändern wird es?

00:15:21: Und damit kommst du natürlich auch in Dialog mit die Mannschaft rein und dann kriegst du genau die Fragen, wo du spürst.

00:15:27: Wo haben die Menschen Sorgen?

00:15:28: Wo haben sie Unsicherheit?

00:15:30: Dann kannst du genau darauf eingehen!

00:15:32: Weil am Ende geht es für jeden Mensch darum, in der Transformation zu sehen habe ich eine Perspektive und hab' ich an dieser Stelle auch ne Chance.

00:15:41: Die Chancen sind immer mit dem Arbeitsplatz verbunden.

00:15:44: Was wir sehr frühzeitig gemacht haben ist den Menschen aufzuzeigen wie verändern sich die Arbeitsplätze Und haben dann die Menschen auf frühzeitig qualifiziert für die neue Aufgabe, also dass wenn der Mensch jetzt an seinen neuen Arbeitsplatz geht von Anfang an so qualifiziert ist das er sich motiviert fühlt und zweitens aber auch qualifisiert.

00:16:05: Was wir auch sehr stark gemacht haben in der ganzen Transformation Wir haben die ganzen Menschen aktiv direkt eingebunden.

00:16:11: Also werden die Meister und Vorbeiter und die Mitarbeiter gebeten Die Arbeitsplätze selber mitzugestalten.

00:16:17: Das hat den riesen Vorteil, du nimmst die ganze Erfahrung der Menschen mit in die Gestaltung der neuen Produktion.

00:16:24: D.h.,

00:16:24: der Mitarbeiter kann sich seine Wege und seine Arbeitswerkzeuge um Mittel so direkt gestalten dass er sagt, der Prozess ist dann Anfang an direkt optimal für mich.

00:16:33: Interessant ist das würde ich auch Synergie schaffen.

00:16:35: dann auch wie Du sagst es ist ja ein hochqualifiziertes Personal die dann Themen aus der Erfahrung mitbringen können und auch Themen neu gestalten können.

00:16:45: Ja, ja.

00:16:48: Wie misst man denn Erfolg in so einer Transformation?

00:16:51: Du sagtest vorhin gut nach innen, sondern in Konzern.

00:16:56: Thema Reduktion der Produktionskosten um zehn Prozent.

00:17:01: aber Erfolg ist es nur in Stückzahlen bezogen und Effizienz oder Akzeptanz, Landfähigkeit und Zukunftsfähigkeit wie was das beschreiben?

00:17:11: aus einer Sicht

00:17:13: also erstmal Transformation ist kein Selbstzweck.

00:17:17: Transformation sind nur Mittel zum Zwecke und wir haben am Anfang das Ziel der Transformation im Werk München mit einem ganz einfachen Slogan als Mission Statement beschrieben, gemeinsam für ein Wettbewerbsfähigungsproduktionssystem neue Klassen im Werk München.

00:17:33: Und der Beruf Wettwärtsfähigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg weil aus unserer Sicht kannst du die Zukunft nur gestalten und die Zukunft sichern wenn du wettbeherstfähig bist.

00:17:45: So und das natürlich in zwei Facetten.

00:17:48: Transformation heißt auch, du veränderst was Bestehendes.

00:17:51: Das heißt für uns war ultimativ wichtig die laufende Produktion sicherzustellen weiterhin Effizienz flexibel zu sein Und dem Kunden ein Premium Produkt Zu bauen weil was wir nicht gemacht haben ist Wir haben die Produktionskapazität nie reduziert.

00:18:07: also wir sind während der ganzen transformation immer volle kann weitergefahren.

00:18:11: Also werden bis zu tausend autos am tag weiter gebaut Und darum war für uns immer Transformation dahingehend wichtig.

00:18:18: Nicht entweder oder, also entweder Transformation oder Produktion, sondern wir machen beides gleichzeitig und beides high-end.

00:18:28: Produktion wie gesagt hat immer noch Effizienz und Flexitätsanspruch erfüllt, immer noch die Qualitätsanforderung auch erfüllt und gleichzeitig sind wir nach fünf Jahren auf dem Punkt fertig geworden.

00:18:41: Und was man auch sagen kann und sagen darf Wir werden steiler und schneller hochlaufen als ursprünglich geplant.

00:18:48: Wenn ich jetzt das Thema Zukunftsfähigkeit weiter ausführe, dann ist für uns noch mal wichtig am Ende der Transformation.

00:18:55: Ende des Jahrhunderts sind wir in dem Herr Wegmünchen nur noch voll elektrische Fahrzeuge der neuen Klasse bauen.

00:19:01: Und wir haben ein Produktionssystem geschaffen was Stand der Technik ist in allen Produktionsbereichen also Presswerk, Rausseriebau, Lackiererei Montage Logistik Sitzefertigung Alles auf den äußeren Stand der Technik.

00:19:15: Und damit legen wir den Grundstein für die nächsten zwanzig Jahre Produktionen weg, München?

00:19:23: Also absolut beeindruckend und hinter dir liegen wirklich fünf jahre Transformation bei laufender Produktion wie du sehr exemplarisch auch geschildert hast.

00:19:34: Millionen Investitionen neue Gebäude neue Prozesse Und der BMW i-III neue Glasse hat am sechsten August auch sein Produktionsstandard im Baug München.

00:19:45: Alles würde ich fantastische Dinge, gibt es in dem Baug etwas wo du herausheben möchtest was dich zu dem Gesakten noch besonders stolz macht?

00:19:55: Also ich bin richtig stolz darauf dass der Plan funktioniert hat und der Plan hat wegen den Menschen funktioniert.

00:20:01: ja und das ist mir wirklich nochmal wichtig Weil ich habe gerade beschrieben, der größte Erfolgsfaktor ist der Mensch.

00:20:08: Und das muss man sich schon mal vor Augen führen.

00:20:10: Weil die Technik, die du in den Hallen siehst kann sich jeder Outwillhersteller kaufen.

00:20:18: und genau da macht die Kompetenz, die Erfahrung ganz offen aber auch die Begeisterung, die Leidenschaft unserer Menschen in Unterschied.

00:20:25: Das fängt schon in der Planung an mit den Komponenten, die jeder standardmäßig einkaufen kann einmal grundsätzlich das beste Produktionssystem vorzubereiten und dann aber jeden Tag in der Produktion aus diesem System das Beste rauszuholen, im Sinne Qualität, Effizienz und Qualität.

00:20:44: Und auch jeden Tag den Anspruch zu haben es noch besser zu machen.

00:20:49: Und stolz bin ich auch drauf dass wir es mit der Mannschaft dann auch geschafft haben das Vertrauen, dass das Unternehmen in uns gesteckt hat auch zurechtfertigen weil du musst dir Fragen führen Wir haben sechshundertfünfzig Millionen Euro in der jetzigen Zeit ins Werk München gesteckt.

00:21:07: Und es ist aus meiner Sicht schon ein starkes Bekenntnis für den Produktion Standort München und gleichzeitig auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland.

00:21:16: Ja, absolut!

00:21:17: Wie du gesagt hast... Das Werk Münchens ist ja auch das Stammwerk von BMW und das ist natürlich schon an extrem starkes Zeichen fortzuhaben.

00:21:29: Ja, herzlichen Dank an dich.

00:21:31: Peter würde ich für die wirklich tollen Eindrücke und spannende Insights in so eine beispiellose Werkstrannformation.

00:21:40: Das haben wir dich beeindruckend gewesen.

00:21:43: Vielen dank Wolfgang!

00:21:44: Es hat mir wirklich richtig Spaß gemacht.

00:21:47: Vielen Dank auch an Sie liebe Zuhörer fürs dabei sein Wenn Ihnen die Folge gefallen hat.

00:21:54: abonnier uns den Podcast am besten gleich damit sie keine folgen mehr verpassen und empfehlen Sie Uns auch gerne weiter.

00:22:02: Die nächste Folge scheint am thirteenth November, bis dahin alles Gute Ihr Wolfgang Schulz.

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